Bitburger Braugruppe GmbH

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Konzeptfabrik

Vogthaus Neuss – historisches Schmuckstück in neuem Gewand

Es zählt zu den berühmtesten und schönsten Gebäuden in Neuss: das Vogthaus, ein echtes Traditionsgasthaus, das sich nach aufwändigen Sanierungsmaßnahmen innerhalb kurzer Zeit erfolgreich neu am gastronomischen Markt etablieren konnte. Ein Erfolg, der nicht von ungefähr kommt. So waren es auch bei diesem Objekt wieder glückliche Umstände, die zusammenbrachten, was zusammengehört: ein ambitionierter Hauptpächter, eine Kooperation mit der Konzeptfabrik der Bitburger Braugruppe, motivierte Planer und eine Betreiber-GmbH, die an einem traditionellen Gastronomiestandort mit Mut und Innovation neue und zeitgemäße Impulse setzen möchte.

Von der Residenz zum Gasthaus

Wenn Steine sprechen könnten, so hätten sie vom Vogthaus am Münsterplatz sicher viel zu erzählen. Bereits das an der Fassade befindliche Schützenglockenspiel mit Figuren aus dem Neusser Bürger-Schützenwesen lässt erahnen, dass es sich beim Gasthaus in der Innenstadt um ein Stück Neusser Tradition handeln muss. Errichtet im 16. Jahrhundert, diente das geschichtsträchtige Gebäude vor mehr als 200 Jahren den Vögten als Amtssitz. Ab 1810 wurde es als Wohnhaus genutzt und 1927 zum Büro- und Geschäftshaus einer Bank umgebaut, ehe im Jahr 1993 erstmals ein Gasthaus in den heute denkmalgeschützten Mauern geführt wurde. Gastronomische Tradition, die man hier fortan pflegte. So wissen Gäste das besondere Flair des Vogthauses zu schätzen. 

2020, mitten in der Corona-Pandemie, übernahm die Privatbrauerei Bolten, ein langjähriger Geschäftspartner der Bitburger Braugruppe und älteste Altbierbrauerei weltweit, die Hauptpacht des Gebäudes. Das erklärte Ziel: das Thema Brau- und Gasthaus weiterführen, jedoch in zeitgemäßer Interpretation. Und auf Worte sollten Taten folgen. Um passende Ideen und kreative Vorschläge zu erhalten, nahmen der betreuende Gebietsverkaufsleiter Olaf Giesen und Verkaufsleiter Marcel Kemper auch die Konzeptfabrik der Bitburger Braugruppe mit ins Boot. Nachdem ein definiertes Betreiberprofil für den gastronomischen Part erarbeitet wurde, nahm man die Ox Holiday GmbH mit ins Boot – ebenfalls langjähriger Geschäftspartner der Braugruppe mit aktiven Gastronomie-Objekten, unter anderem in Mülheim, Duisburg und Essen. Es folgten die Erstellung eines allgemeinen Investitionsrahmens als Grundlage sowie im weiteren Verlauf der Planung die konkreten Kostenermittlungen für die baulichen Gewerke und für die Inventarisierung des ambitionierten Projektes. Darüber hinaus wurden die gesamten Umsatz- und Kostenstrukturen der Gastronomie genauestens betrachtet und bewertet. So zählte ab der ersten Minute die wirtschaftliche Ausrichtung des Konzepts zu den Hauptaufgaben aller Verantwortlichen. 

Bildergalerie: Das Vogthaus vor der Sanierung

Tradition trifft Moderne

Gut, wenn man sich bei einem Projekt dieser Größenordnung auf einen kompetenten Partner an der Seite verlassen kann. „Nachdem wir im ersten Schritt gemeinsam mit dem Bauherren ein sinnvolles Raumkonzept für die gastronomischen Gesamtflächen des Gebäudes festgelegt hatten, erfolgte nun die Definition unserer einzelnen Konzeptbausteine“, erläutert Christian Hammer, Gastronomiefachberater der Konzeptfabrik und Projektleiter seitens der Bitburger Braugruppe. „Welche Funktionsbereiche brauchen wir im Detail? Welche Story wollen wir erzählen? Wie soll das Sortiment aussehen? Wie ist die Darstellung im Hinblick auf eine Corporate Identity und das Corporate Design? Viele Fragen galt es in der Tiefe zu beantworten“, so Hammer. Auch eine umfassende Zielgruppenanalyse durfte dabei nicht fehlen, die schnell verdeutlichte, dass die Ausrichtung des Projekts Vogthaus auf einem Ganztagesbetrieb basieren sollte mit einem Schwerpunkt zum Abendgeschäft.  Dabei immer im Blick: die Themen Bier und Brauereitechnik sowie das gelungene Zusammenspiel zwischen den Polen von Tradition und Moderne. „Wichtige Bräuche und Traditionen galt es für uns bei der Projektplanung unbedingt zu berücksichtigen. Dazu zählte beispielsweise auch, den Neusser Bürgerschützen im „neuen“ Neusser Vogthaus ihren festen Stammplatz herzurichten“, erzählt Hammer. 

„Die Historie des Gebäudes, das Thema Bier, Bierherstellung und Brauereitechnik waren uns ebenso ein Anliegen bei unserer Erarbeitung wie auch die Visibility des Themas zwischen den Polen von Tradition und Moderne.“
Christian Hammer, Berater Hotellerie und Gastronomie der Konzeptfabrik.

Optimale Flächennutzung, gemütliche Atmosphäre

Ein durchdachter Grundriss bei Räumen, die man gemeinhin als „schwierig“ bezeichnen würde – das Vogthaus Neuss punktet durch ein Optimum an Flächennutzung. Während die zentrale Theke im Erdgeschoss mit ihrer Schanktechnik, den Fronten in Beton-Optik und dem professionell dekorierten Metallregal über eine Höhe von zwei Etagen beeindruckt, laden gemütliche Sitzecken mit drapierten Kissen im Bereich des offenen Kamins zum behaglichen Verweilen ein. Optisch abgegrenzte Bereiche tragen selbst bei großer Grundfläche zu einer wohnlichen und gemütlichen Atmosphäre bei und eignen sich ideal für größere und auch kleinere Gruppen. Ob Geburtstage oder Hochzeiten: Hier wird man jedem Anlass gerecht. Die einzelnen Raumbereiche im Galerie-Umfeld des Obergeschosses bieten dabei einen atemberaubenden Blick auf das lebendige Geschehen rund um die Theke im Erdgeschoss. Eine aufwändige Lichtinstallation mit umgebauten Röhrenleuchten im Galeriebereich sowie ein insgesamt durchdachtes Beleuchtungskonzept mit individuellen Elementen sorgen für eine entspannte, attraktive und zeitgemäße Raumstimmung. In den Sommermonaten runden der Innenhof sowie der attraktive Außenbereich das Platzangebot der Gastronomie ab und halten zusätzliche Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und Genießen bereit.

Bildergalerie: Das Vogthaus nach der Sanierung

Erlebnis Bier

Das Thema Bier – im Neusser Vogthaus steht es in all seinen Facetten im Vordergrund und unterstreicht die Kompetenz des Gastgebers. Thomas Thull, Qualitätscoach des Bitburger „Symposium Bier“-Teams, hat das Projekt von den ersten Planungsschritten an begleitet und sein Know-how in Sachen Schank- und Zapftechnik mit in die Umsetzung einfließen lassen. Denn damit die Qualität der Produkte im Ausschank stimmt, gilt es, einige Punkte zu beachten. „Das Vogthaus war für uns aus Sicht der Schanktechnik eine nicht alltägliche Räumlichkeit und somit eine echte Herausforderung“, so Thull. „Alleine mit Blick auf die technische Installation sprechen schon die Mengen an Schanksäulen für sich: acht Bierleitungen im Erdgeschoss, vier Bierleitungen im Obergeschoss und nochmals zwei Leitungen für den Selbstzapftisch. Am Hahn sind neben Bitburger ebenfalls Bolten Alt und Landbier, Benediktiner sowie flexibel jeweils zwei saisonale „Vogthaus-Saisonbiere“. Bei solchen Objekten freuen wir uns natürlich besonders, unser Fachwissen gezielt mit einbringen zu können“, so Thull. 

Dass im Vogthaus alles auf das Produkt Bier ausgerichtet ist, zeigt auch dessen gezielte und gekonnte Inszenierung – angefangen bei der Warenpräsentation sowie den ansprechenden Wanddekorationen innerhalb der unterschiedlichen Gastbereiche über urige Holzbierfässer in Schwarzstahlregalen und eine integrierte Flaschenabfüllanlage bis hin zu flächendeckenden Bilddarstellungen in Form von klassischen Petersburger Hängungen mit historischen Bier- und Braumotiven. Und auch die eigens gestaltete Bierkarte greift das Thema gezielt auf und dient optisch und inhaltlich als Informations- und Kommunikationsplattform. So informiert die Karte über Brauart, Stammwürze- und Alkoholgehalt und erläutert dem Leser in prägnanter Sommelier-Art das Geschmackserlebnis des jeweiligen Produkts. Im wahrsten Sinne greifbar wird das Erlebnis Bier für Gäste über einen Selbstzapftisch – ein kommunikativ ausgerichteter Tisch, der sich an Gruppen richtet und es Gästen ermöglicht, sich am Tisch selbst zu bedienen. „Es war uns ein schwerpunktmäßiges Anliegen, bei der Gesamtinszenierung des Vogthauses das Thema Bier und Geschmacksvielfalt – insbesondere natürlich auch im Hinblick auf die hervorragende Kooperation mit der Privatbrauerei Bolten aus Korschenbroich – in den Fokus zu stellen und herauszuarbeiten. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit war für alle Beteiligten eine sicherlich bereichernde Erfahrung“, resümiert Christian Hammer. 

Biertypische Speisen und regionale Produkte

Weil bekanntlich „Speis und Trank in dieser Welt doch Leib und Seel‘ zusammenhält“, kommt im Neusser Vogthaus auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. So bietet die Küche, stimmig zum umfangreichen Getränkeangebot, begleitende leichte und auch deftige rheinische Speisen an – frisch zubereitet und hergestellt aus regionalen Zutaten. Auch dieses Zusammenspiel von Getränken und Speisen musste bei der gesamten Kalkulation des gastronomischen Objektes berücksichtigt werden. So wurde aufgrund der Strukturen für das Vogthaus immerhin ein Food-Anteil von mehr als 50 % des Umsatzes angesetzt. 

„Erfolgreiche Konzepte am Markt sind kein Zufallsprodukt“, weiß Christian Hammer. „Solche Ergebnisse entstehen durch eine gemeinsame, vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Bei der Projektarbeit am Neusser Vogthaus konnten wir alle Kräfte für das gemeinsame Ziel erfolgreich bündeln. Mit der Privatbrauerei Bolten und der OX Holiday GmbH ist es uns gelungen, erstklassige Partner zu finden und mit Stavros Bailas konnten wir einen verantwortungsvollen und erfahrenen Geschäftsführer für das Projekt begeistern.“ Auch Michael Hollmann, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Bolten, und Christopher Muthig, Verkaufsleiter Gastronomie der Privatbrauerei Bolten, ziehen beim gemeinsamen Projekt Vogthaus Neuss ein positives Fazit: „Bei einem derartigen Investitionsvolumen gehören neben sinnvoll gebündelten Visionen und planerischen Kompetenzen auch das wirtschaftliche Vorausschauen in Form eines realistischen Business-Plans zu den wesentlichen Säulen unseres Erfolges. Die Zusammensetzung des gesamten Projekt-Teams war ein wesentlicher Baustein für die Neupositionierung dieses Traditionsobjektes. Die Begeisterung der Gäste als auch die positiven Rückmeldungen der Betreiber geben uns bereits in den ersten Monaten nach der Eröffnung ein sehr gutes Gefühl für eine erfolgreiche Zukunft.“

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