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Rauchverbot in der Gastronomie

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Hallo zusammen!

in einigen Bundesländern ist das Rauchverbot in der Gastronomie bereits umgesetzt und weitere folgen noch in den nächsten Monaten. In Rheinland-Pfalz wird dieses Thema zurzeit noch heiß in der Gastronomie diskutiert. Ratlosigkeit herrscht noch darüber, wie dieses Rauchverbot umgesetzt werden soll, wie mit Gästen umzugehen ist die sich nicht an das Rauchverbot halten und ob es Möglichkeiten gibt das Rauchverbot zu umgehen (Raucherclub u. ä).

Mich interessieren die Erfahrungen, die in den Bundesländern gesammelt wurden, die bereits von dem Rauchverbot betroffen sind. Gibt es bereits positive oder negative Erfahrungen oder Tipps im Umgang mit Gästen und Behörden? Wurden bereits Prüfungen vorgenommen und evtl. Strafen verhängt? Gibt es Tischaufsteller um Gäste zu informieren und zur Einhaltung des Rauchverbotes anzuhalten?

Viele Grüße
Karl-Heinz Rauen

 
Karl-Heinz Rauen
Mich als Raucher würde das auch brennend interessieren!

andernorts diskutiert man gerade die gründung von raucherclubs - aber das schützt doch vor der jetzigen regelung auch nicht, oder?

LG pekue
jou, erst Rauchverbot, dann die Faßbierpreise erhöhen, wir reden nächstes jahr, wieviele das handtuch geworfen haben.


 
Wenn mich dereinst der Lungenkrebs ereilt - sterbe ich dann, statistisch gesehen, als gegenwärtiger Passivraucher oder als ehemaliger Aktivraucher?
Nää, erst mal den Gesetzestext studieren, dann einen Raucherbereich ausweisen, oder attraktive Rauchmöglichkeiten im Außenbereich schaffen. Anschließend die Getränke und Speisen ordentlich kalkulieren und mit Schwung, Elan, Aktionen und Events in Neue Jahr.
Genau Infos zum Rauchschutzgesetz findet man auf der Homepage http://www.hoga-rheinland.de/ unter aktuelles. Bei offenen Fragen ist das zuständige Ordnungsamt gerne bereit Auskunft zu geben. In RLP besteht die Möglichkeit einen Raucherraum auszuweisen, der evtl. sogar der Thekenraum sein kann.
Kalkulationstabellen findet man auf dem Gastroportal der Bitburger Brauerei.

Zapf Bier and be happy!
Hallo aus Hessen,
Herr Herrig Sie haben recht.
Wir haben eine reine Bierkneipe mit Raucherraum, nach dem ersten Monat mit jammern haben wir uns auf das konzentriert was wir am besten können.
Events, Parties, Aktionen, gute Laune verbreiten und gute Werbung in der örtlichen Presse, und es läuft besser den je.
Deshalb nicht die Gäste voll jammern sondern Ihnen einen schönen Abend ohne Probleme geben.

Gruß und Helau aus Hessen




Thomas.Herrig schrieb:

Nää, erst mal den Gesetzestext studieren, dann einen Raucherbereich ausweisen, oder attraktive Rauchmöglichkeiten im Außenbereich schaffen. Anschließend die Getränke und Speisen ordentlich kalkulieren und mit Schwung, Elan, Aktionen und Events in Neue Jahr.
Genau Infos zum Rauchschutzgesetz findet man auf der Homepage http://www.hoga-rheinland.de/ unter aktuelles. Bei offenen Fragen ist das zuständige Ordnungsamt gerne bereit Auskunft zu geben. In RLP besteht die Möglichkeit einen Raucherraum auszuweisen, der evtl. sogar der Thekenraum sein kann.
Kalkulationstabellen findet man auf dem Gastroportal der Bitburger Brauerei.

Zapf Bier and be happy!
Das ganz große Geschäft mit den Rauchern macht im übrigen vor allem der Staat. Die rauchenden Menschen zahlen jährlich 14 Milliarden Euro an Tabaksteuer, jeder Einzelne im Durchschnitt rund 800 Euro im Jahr. Statt diese Summe im allgemeinen Haushalt untergehen zu lassen, muss der Staat verpflichtet werden, daraus bauliche, lüftungstechnische und organisatorische Maßnahmen zu finanzieren, die Nichtrauchern und Rauchern annehmbare Bedingungen gewährleisten. Aber die rauchenden Menschen gleich zweifach zu diskriminieren, indem man ihren Genuss einerseits hoch besteuert und andererseits allerorten verbieten will, ist eine rechtsstaatliche Perversität.
Und ich hoffe, daß auf dem nächsten Stimmzettel steht:
die Wahl eines doofen Politikers kann zu negativen
Ergebnissen in ihrem Geldbeutel führen.


bin übrigens seit 19 Jahren Nichtraucher und fühle mich seit 28 Jahren in einer vollen verqualmten Bude, anstatt bei 2 nichtrauchenden Gästen pudelwohl und strotze nur so von Gesundheit. Möchte auch lieber mit 89 an passivem Rauchen sterben als mit 64 Jahren unterm Hartz4-Schafott.
Inzwischen leben wir in einem Land, wo es an jeder Ecke eine Dönerbude gibt und Schwule und Lesben heiraten dürfen; aber dieses Land ist ein Überwachungsstaat geworden, ein Eldorado für Psychopathen, die kein Problem mit Uranwaffen haben, aber wie die Hexenjäger in den USA gegen die Raucher mobil machen; ein Land,dessen Medien nicht davor zurückschrecken, einen Scharlatan wie Uri Geller als Aufklärer zu feiern.
Gruß

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.2008 um 13:23.]

 
Wenn mich dereinst der Lungenkrebs ereilt - sterbe ich dann, statistisch gesehen, als gegenwärtiger Passivraucher oder als ehemaliger Aktivraucher?
Es gibt Neuigkeiten aus Rheinland-Pfalz zum Thema Start des Rauchverbots zum 15.2. - also heute. In kleinen Kneipen mit nur einem Raum, in denen der Kneipier noch selbst hinter dem Tresen steht ("inhabergeführte Ein-Raum-Gaststätten"), darf vorläufig weiter geraucht werden. So eine Eilentscheidung des Verfassungsgerichtshofes.

Dies bedeutet zwar nicht zwingend, dass der Verfassungsgerichtshof auch im Hauptverfahren so entscheidet. Laut Dehoga Rheinland-Pfalz hat dies jedoch "Signalwirkung".

Bin gespannt wie's weiter geht.

Mehr Informationen zu diesem Thema findet man zum Beispiel hier:

Rauchverbot in Rheinland-Pfalz
Die nächsten Monate werden wohl äußerst interessant. Vor allem weil es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Gesetzesregelungen gibt.

Die vorläufige Entscheidung des Verfassungsgerichtes Rheinland-Pfalz zeigt, dass es wohl doch Grenzen bei der Einflussnahme des Staates auf den Nichtraucherschutz gibt. Die konsequente Umsetzung des Gesetzes bedroht die Existenz von vielen kleinen Gaststätten. Es ist auch schwer zu erklären, warum rauchende Gastwirte mit ihren ebenfalls rauchenden Gästen bei Wind und Wetter vor die Eingangstür treten sollen, wenn zu Hause im Wohnzimmer jeder nach Lust und Laune Tabak verbrennen kann. Dass einige Gäste dann lieber gleich zu Hause bleiben, kann man dann verstehen.

Es wird sicherlich kurzfristig Veränderungen für die Gastronomie geben, auf die jeder Gastwirt individuell reagieren muss. Der eine kann einen Nebenraum für seine rauchenden Gäste nutzen, der nächste baut einen Wintergarten, andere werden eine Markise anbringen und Heizstrahler aufstellen. Für einige rheinland-pfälzische Gastwirte wird es wohl möglich sein, ihre selbstgeführte Einraum-Gaststätte mit einem Rauchersymbol zu kennzeichen.

Vielleicht wird es auch in Zukunft üblich, auf der Theke statt den bekannten und beliebten Erdnüssen, kleine Schalen mit Nikotinpflastern oder Nikotinkaugummis aufzustellen icon_wink.gif


 
Karl-Heinz Rauen
Ums Rauchen bzw. dem Nicht- bzw. Passivraucherschutz ging es nie und geht es auch heute nicht.
Es geht vielmehr darum, einen wesentlichen Bestandteil der
Ökonomisierung des Menschen, die sich derzeit in einer völlig überzogenen Focussierung auf gesundheitliche Themen äußert (Gesundheitswahn, Lauterbach, Künast).
Kurz: Der Mensch soll gleichschaltbar funktionieren.
Um dieses Ziel zu errreichen, wird zunächt eine Spaltung der Bevölkerung betrieben, um sie im zweiten Schritt zu demolieren. Schließlich bekommt man dann die Voraussetzungen, jegliche noch vorhandene Individualität und kulturelle Identität aus dem Bewusstsein des Menschen geprügelt zu haben - das Ziel ist erreicht.
Ein willkommener Begleiteffekt bildet dann noch die stetige Verwandlung der Gastlichkeitskultur in mastorientierte und sterile Massenverfütterungsanlagen à la McDoof oder Würgerwing.
Es wird allerhöchste Zeit, dass alle Beteiligten endlich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren, sich von ihrem Tunnelblick verabschieden, dem Fanatismus abschwören und in aller Ruhe eine schöne Havanna rauchen würden.
Und eins sage ich euch, das nächste Verbot ist schon in Arbeit, laßt euch überraschen.
Gruß
Henry Blum

 
Wenn mich dereinst der Lungenkrebs ereilt - sterbe ich dann, statistisch gesehen, als gegenwärtiger Passivraucher oder als ehemaliger Aktivraucher?
Ich bin gespannt, wie sich dieses Thema in den einzelnen Bundesländern entwickelt

 
Geht nicht, gibts nicht.
Umfrage zum Thema
Frage:
Wird sich das Rauchverbot in Deutschland dauerhaft negativ auf die Umsatzentwicklung in der Gastronomie auswirken?
Läuft ab am: 10. 12. 2007, 00:00
Ja, es wird zu erheblichen Umsatzeinbußen führen
 
7 von 14 Antworten (50%)
Nein, das wird nur ein kurzfristiger negativer Effekt
 
7 von 14 Antworten (50%)